Geschichte des Damen-Funodoshis




7. Das Damen-Fundoshi im Ausland


  Ein europäisches Fundoshi (oder ein fundoshiähnlicher Damenslip) sieht etwas anders aus als das in Japan. Während das japanische Fundoshi (Rokushakufundoshi) aus einem langen Tuch gemacht ist, besteht das Europäische aus zwei Teilen, nämlich aus einem Tuch für den Taillengürtel und einem anderen Tuch zwischen den Beinen. Diese zwei Tücher sind in hinten einander festgebunden. Wir können viele europäischen Fundoshi in "Damen-Fundoshi auf dem Bildschirmg sehen (1.Blue Island/8.Conan the Barbarian/11.Caligula+Zugabe). Außer "Conang sind alle italienische Filme. Dieses ist auch aus Italien. Dieses Foto sieht auf den ersten Blick ein japanisches Rokushakufundoshi aus, ist aber sicher ein europäisches Fundoshi. Woher kommt dieser Unterschied auf?

 Man kann schon beurteilen, dass der europäische Stil eigentlich normal ist und ein japanischer Stil vielmehr irregulär ist. Um das Geschlechtsorgan mit einem Tuch senkrecht zu bedecken, braucht man nur ein Tuch zwischen den Beinen zu legen und dies mit dem Taillengürtel zu verbinden. Andererseits beim japanischen Stil muß man das Geschlechtsorgan mit einem langen(ca.2.3m) Tuch  um/fest/ein/solid/perfekt -binden. Der japanische Stil ist eher unnatürlich und wenn man seine Schamteile mit einem Tuch bedecken will, gebraucht man automatisch den europäischen Stil.



  In Europa gibt es natürlich kein echtes Damen-Fundoshi. Aber wir finden dort oft fundoshiähnliche, schmale, erotische Damenslips. Davon müssen Europär wohl einen erotischen Geschmack fühlen, genauso wie Japaner von Damen-Fundoshi.  Nun hier definieren wir ein europäisches Fundoshi wie folgt:
*aus zwei getrennten Teilen (Taillengürtel und Schürze) bestehen
*Vorderteil: lang und schmal, an weiblichem Geschlechtsorgan entlang
*Hinterteil: lang und schmal, manchmal zwischen Hinterbacken gedreht eingreifen



  Ist Mikrobikini auch eine Art vom europäischen Fundoshi? Wir möchten  sagen, hNeinh. Mikrobikini ist zu mikro, dass er die Fundoshiform nicht mehr behält. Mindestens ist er weit entfernt von unserem Sinn für Ästhetik, die durch die traditionelle Fundoshikultur bestätigt......(so denke ich.)




  Wie ist denn Japaner diesen SingleTuch-Stil wie das Rokushakufundoshi zu benutzen gekommen? Die Antwort ist ganz einfach. Weil das Fundoshi in Japan als eine gewöhnliche und praktische Unterwäsche ausgebreitet und gebraucht worden ist.


  Wenn man wirklich das europäische Fundoshi zu tragen versucht, findet man es nicht so praktisch.@Beim Zweituch-Stil ist es kompliziert und mühsam zum An- und Ausziehen. Um die Geschlechtsteile zu stabilisieren, braucht man den Hinterschürze mit den Taillengürtel festzubinden. Aber der Zweituch-Stil will sich leicht lockern. Zwei Tücher sind kurzum schwer zu behandeln. Da das Fundoshi nicht in Europa als eine praktische Unterwäsche entwickelt und ausgebreitet worden ist, hat man das europäische Fundoshi nur dafür erfunden, ohne Rücksicht auf die Brauchbarkeit, um den Schamteil der Frauen erotisch zu schmücken. Das europäische Fundoshi ist also leider im Allgemeinen nicht als eine Unterwäsche anerkannt worden.
Demgegenüber gebraucht man das Fundoshi in Japan sogar in der modernen Zeit weiter...das ist die japanische Eigentümlichkeit.



1. Die Entstehung des Damen-Fundoshis
2. Damen-Fundoshi im Alltag
3. Damen-Fundoshi als Arbeitskleidung
4. Damen-Fundoshi zur Schau
5. Damen-Fundoshi zum SM-Play
6. Damen-Fundoshi im Matsuri(Fest)
7. Damen-Fundoshi im Ausland
8. Krise des Damen-Fundoshis(Teil 1)
9. Krise des Damen-Fundoshis(Teil 2)




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